Fanny_Cihlar_AWDie Olympische Goldmedaillengewinnerin Fanny Cihlar ist Teilnehmerin der aktuellen Staffel des erfolgreichen TV-Formats „Ewige Helden“ (VOX 14.02. um 20:15 Uhr). Kurz vor dem Start der Sendung plaudert sie ein wenig aus dem Nähkästchen und gibt einen Einblick, inwieweit sich die Kombination ihrer Erfahrungen als Spitzensportlerin, Mitarbeiterin in einem Unternehmen und Impulsgeberin bei internationalen Konzernen für sie im Wettkampf der „Ewige Helden“ ausgezahlt hat.

Fanny, Du bist eine der Teilnehmerinnen bei den „Ewige Helden“. Wie war es für Dich wieder im Wettkampf zu stehen?

„Ich habe die Wettkämpfe und die Herausforderungen sehr genossen. Die direkten, sportlichen Vergleiche haben meine alten Wettkampfinstinkte wieder wach gerufen. Natürlich fordern mich auch nach meiner sportlichen Karriere Herausforderungen im Alltag und im Job. Die spielerische Komponente vermisse ich in den Wettkämpfen des Alltags aber natürlich ein wenig. Obwohl eine gewisse spielerische Einstellung durchaus auch im richtigen Leben helfen kann. Egal ob privat oder beruflich, man muss lernen sich durchzusetzen, sich gut zu präsentieren und gut zu verkaufen. Dabei helfen mir meine Erfahrungen aus dem Leistungssport und die Einstellung nicht alles zu ernst zu nehmen.“

Als Hockey-Spielerin warst Du es ja gewohnt, Teil eines Teams zu sein. Hast Du nun bei „Ewige Helden“ als Einzelkämpferin neue Erfahrungen machen dürfen?

„Es mag überraschen, aber ich habe mich bei Ewige Helden als Teil eines Teams gefühlt – trotz des Wettkampfes gegeneinander. Wir sind in der intensiven Zeit als Gruppe zusammen gewachsen und alle haben sehr gut miteinander harmoniert. Ich habe meine Konkurrenten als sehr angenehme Mitmenschen kennen lernen dürfen, aber natürlich auch als ehrgeizige Athleten. Es gibt übrigens auch drei Teamwettkämpfe, die allen sehr viel Spaß gemacht haben, nicht nur Julius (Brink) und mir. In den Einzelwettkämpfen hatte ich kein Problem nur für mich zu kämpfen. Warum auch? Im Mannschaftssport ist man auch für seine eigene Leistung verantwortlich, es ist also nichts Neues für mich. Erst wenn jeder im Team seine individuelle Leistungsgrenze erreicht, ist es möglich als Team Spitzenleistung zu schaffen. Deshalb heißt es – egal ob Einzel- oder Teamwettkampf – Fokus auf die eigene Aufgabe.“

Worauf kam es besonders an, welche Deiner Skills waren besonders wichtig?

„Es kam auf eine ganze Menge an, denn die Wettkämpfe waren sehr unterschiedlich konzipiert und forderten einem wirklich alles ab: Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit, Geschicklichkeit, Kraft, Stabilität, Reaktionsfähigkeit, Technik, Flexibilität im Denken und eine gute Selbststeuerung. Besonders wichtig war es, sich schnell an die jeweilige Situation anzupassen und flexibel an die Anforderung heranzugehen – sprich einen klaren Kopf zu behalten, sich eben perfekt selbst zu steuern. Dabei war es egal, ob man ins Hintertreffen gelangt ist, weil man einen Fehler gemacht hat, die Konkurrenten besser waren oder die eigenen Beine zitterten. Grundsätzlich war es gut, wenn man eine gewisse Freude entwickelt hat, zu versuchen einfach sein Bestes zu geben.“

Du trainierst ja nebenbei noch eine Hockeymannschaft. Was versuchst Du den Spielerinnen mit auf den Weg zu geben?

„Als Trainerin ist mir wichtig, dass meine Spielerinnen erkennen, welche Potentiale sie haben und es reizvoll finden, diese auszuschöpfen und die eigenen Grenzen zu verschieben. Die Aufgaben und Herausforderungen, die auf sie zukommen, sollen sie motivieren und antreiben, mehr erreichen zu wollen. Ich vermittle meinen Spielern wie ein Team funktioniert, welche Aspekte für den Erfolg eines Teams wichtig sind und dass jedes Teammitglied wichtig ist und seinen Teil beiträgt. Zudem gebe ich ihnen mit auf den Weg, dass Vorbereitung und planmäßige, beharrliche Arbeit am Ende belohnt wird und zudem viel Freude machen kann.“

Wenn Du an Deine sieben Konkurrenten aus „Ewige Helden“ zurück denkst. Wen würdest Du gerne in Deinem Hockeyteam haben und warum würdest Du sie oder ihn gerne im Team haben? Und wen würdest Du lieber im Team der gegnerischen Mannschaft sehen?

„Im Grunde hätte ich mir jeden der sieben gut in meinem Team vorstellen können. Alle haben einen großen Ehrgeiz, geben immer ihr Bestes und haben gezeigt, dass sie auch teamfähig sind. Ganz klar wäre Julius Brink in meinem Team willkommen. Er würde als Typ auch super in ein Hockeyteam passen. In mein Team würde ich zudem Evi Sachenbacher-Stehle wählen. Sie ist sowas von zäh und kaum in die Knie zu zwingen. Fabian Hambüchen und Nils Schumann dagegen würde ich – mit einem Augenzwinkern – ins gegnerische Team stecken. Mit Nils habe ich mir bei Ewige Helden besondere Battles geliefert. Wir konnten uns da aber auch mal ein Sprüchlein drücken und haben es natürlich beide mit Humor genommen. Fabi dagegen hat als Turner hier und da Schwächen bei der Ausdauer und ist damit als kleiner Schwachpunkt gut beim Gegner aufgehoben.“

 

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